Frank Giering

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Die Rolle als sadistischer Mörder in Michael Hanekes provozierendem Gewaltfilm "Funny Games" brachte Frank Giering 1997 den Durchbruch.

Frank Giering wurde am 23. November 1971 in Magdeburg geboren. Er studierte Schauspiel an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Potsdam-Babelsberg, brach sein Studium jedoch ab. Im Anschluss spielte Giering zunächst am Staatstheater Cottbus, konzentrierte sich aber schließlich auf die Arbeit für Film und Fernsehen. Im TV-Film "Der Verräter" spielte Giering 1995 die Hauptrolle und wurde von Regisseur Michael Haneke entdeckt. Haneke besetzte ihn daraufhin zunächst in seiner Kafka-Verfilmung "Das Schloss" (1996) und danach als skrupellosen Psychopathen in seinem kontrovers diskutierten Thriller "Funny Games". Mit der Rolle gelang Giering der Durchbruch. Danach war Giering etwa in Urs Eggers "Die Halbstarken" (1996) mit Til Schweiger und Sandra Speichert zu sehen und neben Heiner Lauterbach und Franka Potente als Neonazi im TV-Zweiteiler "Opernball" (1997). 1998 spielte er die Rolle des melancholischen Floyd in Sebastian Schippers mehrfach ausgezeichnetem Film "Absolute Giganten". 2002 übernahm er die Titelrolle in Christopher Roths Film-Biographie "Baader". 2006 wechselte der ewige Film-Bösewicht die Seiten. Seitdem war er in der Krimiserie "Der Kriminalist" neben Christian Berkel als Berliner Kommissar Henry Weber zu sehen.

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Details

Geburtstag

23.11.1971 in Magdeburg

Todestag

23.06.2010


Filmografie

2010 Jerry Cotton Rezeptionist Darsteller
2007 Freigesprochen Darsteller
2006 Esperanza Franz Darsteller
2003 Hierankl Paul Thurner Darsteller
  Anatomie 2 Sven Darsteller
  Die Nacht singt ihre Lieder Der junge Mann Darsteller
2002 GroßglocknerLiebe Uwe Darsteller
2001 Baader Andreas Baader Darsteller
2000 Der Himmel kann warten Alex Feldmann Darsteller
1999 Kaliber Deluxe Rochus Darsteller
  Absolute Giganten Floyd Darsteller
1997 Funny Games Peter Darsteller


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