Burt Reynolds

Informationen

Foto von Burt Reynolds
Ein ausfaltbares Aktfoto in der Zeitschrift "Cosmopolitan" brachte 1971 dem ehemaligen Footballspieler Burt Reynolds, jene Aufmerksamkeit, die er vorher trotz markanter Rollen in Western ("100 Gewehre" mit Raquel Welch, "Sam Whiskey" mit Angie Dickinson) und als Abenteuerer in Sam Fullers "Shark" (Hai/Outsider) nicht erreicht hatte. Reynolds, geboren 1936, war von 1959 bis 1967 in mehreren TV-Serien aufgetreten und hatte 1961 im Film debütiert. Ebenfalls 1971 sorgte seine Darstellung als einer der vier Wildwasserfahrer in John Boormans "Beim Sterben ist jeder der Erste" für weitere Aufmerksamkeit, und für einige Jahre war er der neben Clint Eastwood höchstbezahlte Schauspieler, spielte aber nur ein einziges Mal mit dem Rivalen ("City Heat"). Seine Erfolge erzielte er mit mehreren Filmen um den die Verkehrspolizei narrenden Bandit in "Ein ausgekochtes Schlitzohr". Reynolds' Hang zur Selbstverulkung und augenzwinkernden Ironie kommt in entsprechenden Komödien und Lustfilmen am besten zur Geltung, der "Macho" wird in einigen Filmen buchstäblich "zerrupft" ("Der rasende Gockel"). Dennoch war Reynolds in den Action-Filmen und Krimis von Robert Aldrich ("Die Kampfmaschine" und "Straßen der Nacht" mit Catherine Deneuve) ein vorzüglicher Schauspieler, der Cops, Privatdetektive, Gauner und Westerner mit Elan und, so nötig, der Spur Resignation spielte, die diesen Figuren innewohnt. Seine kurioseste Rolle hatte er als Sheriff neben Dolly Parton in "Das schönste Freudenhaus in Texas". Nach einer beachtlichen Leistung als Leibwächter einer Prostituierten (Liza Minnelli) in "Rent-a-Cop" ging es mit seiner Filmkarriere bergab, Reynolds trat in TV-Serien und unbedeutenden B-Movies auf, Rollen, die er wegen finanzieller Fehlinvestitionen und der kostspieligen Scheidung von Busenstar Loni Anderson annehmen musste. Ein künstlerisches Comeback feierte er als Pornofilm-Regisseur in "Boogie Nights".


Details

Realer Name

Burton Leon Reynolds jr.

Geburtstag

11.02.1936 in Waycross, GA

Lebt in

USA

Familie

Mutter: Fern Reynolds
Vater: Burton Leon Reynolds sr. (Polizeichef in Florida)
Ehefrauen:
Loni Anderson (Schauspielerin, 29. April 1988 - 1993)
Judy Carne (Schauspielerin, 28. Juni 1963 - 1965)
Lebenspartnerinnen:
Sally Field (Schauspielerin)
Dinah Shore (Schauspielerin)
Pam Seals (Kellnerin)
Sohn: Quinton Reynolds (geb. 1988; mit Loni Anderson adoptiert)

Autogrammadresse

International Creative Management
8942 Wilshire Boulevard
Beverly Hills, CA 90211-1934
USA


Filmografie

2012 How Sweet It Is Darsteller
2008 All In - Alles oder nichts Tommy Vinson Darsteller
2006 Schwerter des Königs - Dungeon Siege König Konreid Darsteller
2005 Ein Duke kommt selten allein Boss Hogg Darsteller
  Spiel ohne Regeln Coach Nate Scarboro Darsteller
2001 Driven Carl Henry Darsteller
  Der Himmel von Hollywood Kage Mulligan Darsteller
  Auf Herz und Nieren Banko Darsteller
2000 Second Chance - Alles wird gut Joey "Bats" Pistella Darsteller
1997 Boogie Nights Jack Horner Darsteller
  Bean - Der ultimative Katastrophenfilm General Newton Darsteller
1996 Citizen Ruth Blaine Gibbons Darsteller
  Striptease Darsteller
1992 The Player Darsteller
1984 City Heat - Der Bulle und der Schnüffler Mike Murphy Darsteller
1977 Ein ausgekochtes Schlitzohr Darsteller
1976 Nickelodeon Buck Greenway Darsteller
1975 Straßen der Nacht Lt. Phil Gaines Darsteller


Schneller zu deinem Kinoticket: